Erfinder des Fernsehens

Fernsehen ist heutzutage nicht mehr aus unserem Alltag wegzudenken. Für viele ist es einfach nur entspannend, nach dem Stress in der Arbeit zu Hause etwas fernzusehen. Andere wollen informiert bleiben oder genießen das unendlich breite Spektrum an Unterhaltung. Menschen in jedem Alter sehen regelmäßig fern, manche sogar zu viel. Doch wem ist es eigentlich zu verdenken, dass es heute das Fernsehen in seinen vielen Formen überhaupt gibt? Viele wissen, dass von der Firma Grundig die Fernseher Grundig mit die ersten erhältlichen Geräte waren. Die Technik hinter dem Ganzen ist jedoch Paul Nipkow zu verdanken. Seine Erfindung einer Drehscheibe, anhand von welcher ein Bild in Einzelpunkte zerlegt und zusammengefügt werden konnte, bahnte den Weg für das Fernsehen, wie man es heute kennt.

Diese Nipkow-Scheibe wurde von ihm selbst und später von vielen anderen Tüftlern weiterentwickelt. Sie musste sich idealerweise so schnell drehen, dass das menschliche Auge den Wechseln von Punkten und Zellen nicht mitverfolgen konnte. Die allerersten Fernseher bedienten sich der Technik dieses begnadeten Erfinders und im Prinzip ist das Verfahren bis heute erhalten geblieben. Die Technik des Farbfernsehens verdankt man John Logie Baird. Sie erforderte noch mehr technische Neuheiten und brauchte etliche Jahre, um sich zu etablieren. Die bewährte Bildröhre wurde schließlich von Karl Ferdinand Braun entwickelt.

Der Beginn des Fernsehzeitalters hierzulande wird ungefähr auf das Jahr 1929 datiert. Inzwischen ist die Technik viel weiter fortgeschritten und die damals revolutionäre Bildröhre wird demnächst ausgedient haben, da sie den effizienteren LCD-Bildschirmen Platz macht. Diese sind nicht nur flacher und gesünder für das Auge, sie verbrauchen auch weniger Strom und ermöglichen modernste Technik wie das Fernsehen in High Definition Bildqualität und 3-D.

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