NUMMER ELF - WAS LANGE WÄHRT...


... wird endlich gut. Denn diesmal haben wir wirklich lange gebraucht. Aber das ist bisweilen das Schicksal einer Zeitschrift, die weitgehend außerhalb des Erwerbslebens stattfindet. Dennoch und schlußendlich: Die Nummer 11 ist da. Und zwar mit Effet und naiver Malerei vorne drauf. Romantik ist auch im Spiel.
Es kann also endlich Frühling werden, diesmal mit Texten von Uli Hannenann, Francis Kirps, Gerhard Horriar, Franziska Wilhelm, Heiko Werning, Kirsten Fuchs, Volker Surmann, Rüdiger Sass, Ella-Carina Werner, Andreas Hauffe, Andreas Schumacher, Tilmann Birr, Ahne, Christian Bartel, Anselm Neft, Bianca Tschaikner, Nico Walser, Johannes Witek, Matthias Reuter, Björn Högsdal, Martin Betz, Alex Dreppec, Olaf Guercke und Michael Schönen.
Illustrationen von Peter Klint, Robert Löbel, Stulle & Bemme, Michael Zander, Urs Rininnsland, Barbara Schneider, Alexander Ettelbrück und Karsten Hotter.
Das Cover mit dem Titel "Unendlich" stammt von Michael Zander.

LITTLE COLOGNE 2009


Nach schier endlosen Verhandlungen an Lüchtraths Küchentisch hat sich endlich ein dreitägiges Programm für die diesjährige Little Cologne manifestiert, das mittlerweile in Form gegossen und mittels avancierter Pressearbeit der Welt mitgeteilt wurde. Die Little Cologne ist ein dreitägiges Literaturspektakel, das meist zeitgleich zur lit cologne stattfindet und inhaltlich da anfängt, wo estere aufhört, nämlich im besonderem.
Mehr dazu hier.

KUHLMANNPREIS FÜR THOMAS BRUSSIG

In einem spannenden Hohl-an-Schwachkopf-Rennen hat sich Kiezgröße Thomas "Neger Kalle" Brussig mit seiner Prostituiertenschau "Berliner Orgie" gegen die literarische Bordsteinschwalbe Markus Lanz (die aus dem Fernseh`) durchsetzen können und hat deswegen den vom EXOT ausgelobten "Quirinus-Kuhlmann-Preis für versehentlich komische Literatur" verliehen bekommen, der mit einem soliden Bembel aus Waschbeton dotiert ist, welchen zusätzlich ein Relief der deutsch-japanischen Künstlerin Angelika Hirose ziert. Trotzdem ist er nicht aufgetaucht, der feine Herr Brussig. Schön war es trotzdem. Siehe Foto.

ENDLICH: NUMMER NEUN IST DA!


Endlich ist er da, der brandneue Herbst-Exot, mit dem verheißungsvollen Cover von Robert Löbel, den sie als Käptn Rotbart unter anderem hier besichtigen können. Zwischen den raschelnden Blättern des 84-seitigen (4 Seiten mehr!) Prachtstücks bollert vergnügt ein litarischer "Indian Summer" in den absonderlichsten Farben vor ich hin. Diesmal unter anderem mit Texten von Thomas Tonn, Madame Modeste sowie Gerhard Horriar und erstmals mit Illustrationen von Urs Rinninsland, Olav Korth, Alex Dreppec, Tim Gaedke und Karsten Lampe.

SEIT ICH TIER BIN

"Komik und Verzweiflung prägen die eindrucksvoll und poetisch erzählten Geschichten des Autors Christian Bartel. Er schildert eine total verkorkste Geiselnahme, erzählt von mysteriösen Gemüsehändlern oder Männern, die vom Kirchturm fallen, und führt dem Leser die Kulissenhaftigkeit eines Lebens vor Augen, das als Zuhause nicht mehr taugen will. Dass man gleichzeitig noch Tränen lachen muss, ist das Beste an den Geschichten des sympathischen Bonners." behauptet der Ankündigungstext (den ich ehrlich nicht selbst geschrieben habe!) des artheaters in Köln, wo der "sympathische Bonner" (das bin ich) sein hierorts trefflich gerühmtes Werk vorstellen wird. Und zwar am 12.11. in diesem Theater. Man kann das eigelbe Bühlein mit dem schmucken Affen drauf aber schon vorher kaufen, hier die technischen Daten:


Fahrer: Christian Bartel
Modell: "Seit ich Tier bin"
Hersteller: Verlag die Muschel
Hubraum: 180 Seiten
Technikquatsch: ISBN-10: 3936819300
Noch mehr Technikquatsch: ISBN-13: 978-3936819304

KUHLMANN-PREIS FÜR VERSEHENTLICH KOMISCHE LITERATUR

Abb. ähnlich

Abb. ähnlich

In einem ersten Schritt bitten wir Sie, unsere Leser, darum, uns bis zum 31.10.2008 auf besonders herausragende Meisterstücke der versehentlichen Komik aufmerksam zu machen. Schön wäre es, wenn Sie die Wahl ihres Favoriten kurz begründen würden. Sie nähmen uns damit einen Haufen Recherchearbeit ab, den eine so kleine und gemütliche Redaktion wie die unsere angesichts des unüberschaubaren Literaturmarkts kaum bewältigen könnte.
Aus den Einsendungen filtern wir dann die aussichtsreichsten Kandidaten heraus und stellen diese ab dem 15.11.2008 in kurzen, pseudofeuilletonistischen Filmchen auf unserer Internetseite vor. Nun ist es wiederum an Ihnen, per Internet-Wahl den würdigsten Meistern der versehentlichen Komik die Kuhlmanns-Krone auf die Häupter zu setzen.
Wenn Sie mögen, können Sie das versehentlich komische Werk ihres Herzens auch selber in einem ca. dreiminütigen Kurzfilm vorstellen und uns diesen schicken. Das würde die Chance auf Berücksichtigung beträchtlich erhöhen, denn wir wissen noch nicht, wieviele Filmchen wir bis Mitte November in den Kasten bekommen.
Die Preisverleihung findet dann in feierlichem Rahmen am Samstag, den 20. Dezember 2008 im Kult 41 in Bonn statt. Prämiert werden die versehentlich komischsten Werke in den drei Kategorien. Deren Autoren werden eingeladen, falls sie kommen, und mit einer wunderschönen Trophäe beschenkt. Jedoch erhalten auch die Entdecker der drei preiswürdigsten Werke, also vielleicht Sie, ein Preisgeld von je 50 Silberlingen (Euro) und eine schöne Urkunde.

REISEN UM DIE ECKE

Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah? Das dachte sich auch Lars Weisbrod und hat sich aufgemacht, den besonderen Reiz alltäglicher Orte zu finden. So besucht er unter anderem einen Baumarkt, als dort gerade eines dieser seltsamen Heimwerkerseminare stattfindet. Er entdeckt den besonderen Zauber eines Möbelhauses, den man eigentlich nur nachts und völlig allein erleben kann. Und er erfüllt sich einen Kindheitstraum, wenn er in der Autowaschanlage sitzen bleibt, während all die Wischer, Wäscher und Wachser ihre Arbeit aufnehmen. Diesen und vielen weiteren Orten begegnet der Autor mit dem ihm eigenen neugierigen Blick und der Lust am Staunen und gewinnt so immer wieder neue, unterhaltsame und überraschende Eindrücke. Denn das Leben kann so schön sein - auch und gerade in der eigenen Nachbarschaft. Ein Buch für alle, die sich ihre Neugier und ihren wachen Blick bewahrt haben oder ihn wieder neu entdecken wollen.

Lars Wiesbrod, "Oh, wie schön ist Parkhaus 4"
224 Seiten, Droemer/Knaur, ISBN 3426780577

EXOT NR.8 IST DA!

Wie richtigerweise festgestellt wurde, mit einem Text von Patrick Wacker, der nicht vergessen werden soll, natürlich immer noch mit Texten von Christian Bartel, Martin Betz, Tillman Birr, Paul Bokowski, Nica Czaja, Alex Dreppeç, Christian Gottschalk, Olaf Guercke, Micha Ebeling, Aski A. Elber, Peter Janicki, Andy Strauß, Francis Kirps, Mika, Anselm Neft, Rüdiger Sass, Nadja Schlüter, Lars Weisbrod und Lino Wirag.
Illustriert von Mario Mensch, Barbara Schneider, Alexander Ettelbrück, Peter Klint, Christian Bartel, Lisa Ludwig, Uwe Richter, Robert Löbel, Mika, Andrea Pinnow, Alex Uhde, Silvia Wagner und Lino Wirag.

Das Cover (links) stammt von Martin Armbruster.

AKTUELLES:
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T-Shirt-Druck Textildruck

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Das Buch ist da:
"Die Lebern der anderen" von Anselm Neft, z.B. bei amazon.

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Das Buch ist da: "Seit ich Tier bin" von Christian Brtel z.B. bei amazon.

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Fotos von der 3Dichternacht in Darmstadt mit Nadja Schlüter, Stefan Schrahe und Christian Bartel. www.dichterschlacht.de

EXOT-Verkauf auf Slams und Lesebühnen

 · Rosenkrieg - Poetry Slam in Bonn
 · Der Kleingeist - Lesebühne in Bonn
 · Dichterkrieg - Poetry Slam in Köln
 · Hanebüchlein Hörbeispiele in Bonn
 · Poesieschlacht - Poetry Slam in Düsseldorf
 · Dichterschlacht in Darmstadt
 · Reimstein - Poetry Slam in Koblenz
 · VERBUM VARIUM TREVERORUM - Poetry Slam in Trier
 · Poetry Slam in Kiel


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