Literatur zu Wettspielen

Natürlich gibt es eine Unmenge an Literatur zu Wettspielen im Allgemeinen und im Besonderen. Alleine die Literatur, die sich mit der krankhaften Symptomatik des Spielens beschäftigt, dürfte ganze Bibliotheken füllen. Die Spielsucht ist in ihrer Differenziertheit eine durchaus ernst zu nehmende kulturell-psychosoziale Eigenschaft des Menschen beziehungsweise der Gesellschaft. Hier werden wohl auf undefinierte Art und Weise Urtriebe geweckt, das Belohnungssystem, Serotonin-Ausstoß und andere hormonelle Aktivitäten sind erhöht, das Bewusstsein befindet sich in angespanntem Zustand. Allein die psychologische Seite führt also in die Urgründe der menschlichen Psyche zurück. Damit ist die Menge der Bücher, die zur Verfügung stehen, um diese Problematik begreifen zu lernen, schier unendlich.

Die ganz andere Seite der Literatur zu Wettspielen ist die der diversen Strategien, die in Buchform verkauft werden, oder als Download im Internet zur Verfügung stehen. Wie überall in der Werbung, nur wird die Methodik hier besonders deutlich, arbeitet der Glücksspielbetrieb mit Heilsversprechen. Diese werden umso deutlicher vom Spieler empfunden, je tiefer er in die psychosoziale Struktur des Glückspieles, den Teufelskreis des pathologischen Spielens hineingerät. Ein Spielsüchtiger ist nicht mehr in der Lage, die Chancen, die er hat, abzuschätzen. Das Spielen wird zur zwanghaften Handlung um Entspannung, Erregung oder eben Ablenkung zu erfahren.

 

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